Angstpatient

Angst? Bei uns nicht!

Die Angst vor Zahnbehandlungen sitzt tief. Für die Betroffenen oft ein Fiasko, weil die Schäden der Nichtbehandlung irgendwann für jeden sichtbar werden und man sich kaum noch traut, zu lachen.

Wie so viele Ängste kommt auch diese Angst meist aus der Kindheit, wenn Zahnbehandlungen mit Druck der entnervten Eltern („das Kind hat die ganze Nacht geschrien, wir sind fertig, bitte tun Sie etwas“) mit Versprechungen, Drohungen und im schlechtesten Fall mit Gewalt durchgesetzt wurden. Ein Kind kann noch nicht soweit denken, dass es eine kurze unangenehme Erfahrung in Kauf nimmt, um später dauerhaft schmerzfrei zu sein. Die unmittelbare „Erwartung“ von Schmerz ist dominant und die wehrt es mit aller Kraft und den ihm zur Verfügung stehenden Verweigerungsmöglichkeiten ab.

Leider schleppen Erwachsene die Hypothek ihrer Kindheit manchmal bis zur Zahnlosigkeit und sozialer Ausgrenzung lebenslang herum. Dabei gibt es wenig Gründe für diese übertragenen Ängste und Schmerzerwartungen. Zahnbehandlungen sind nicht angenehm, wir wollen nichts schönreden. Aber sie sind nicht unangenehmer als vieles, dem sich Erwachsene aussetzen, um ihr Leben erfolgreich zu meistern. Und alle, wirklich alle Fälle von Zahnarzt-Phobie sind heilbar.

Es kommt nur auf die entsprechende Behutsamkeit an, die Sie heute bei vielen Zahnärzten voraussetzen können. Wir werden Ihre Ängste ernst nehmen und erst einmal herausfinden wollen, wovor sie Angst haben. Sind es die Spritzen, so sollten Sie wissen, dass man sie heute so geben kann, dass der Einstich und das Einspritzen praktisch nicht bemerkt wird. Sind die Spritzen nicht das Problem, bleibt eigentlich nur noch als Hauptangst die Schmerzerwartung. Die ist aber unbegründet (jede Zahnbehandlung kann perfekt betäubt werden).

Wir geben unseren Angstpatienten eine Schmerzfreiheits-Garantie für die Behandlung. Ohne wenn und aber, nicht „ein bisschen halten sie doch aus“ oder „wir sind ja gleich fertig“. Schmerzlos ohne Kompromisse, ansonsten wird nachbetäubt oder bei den seltenen Anästhesie-Versagern abgebrochen und provisorisch versorgt. Restschmerzen oder leichte Schmerzen darf es nicht geben. Denn die bahnen wieder die Verspannung, die es zu lösen gilt. Kommentare des Zahnarztes, „eigentlich müsste alles taub sein“ oder „der Zahn ist doch tot, sie können nichts merken“ sind da wenig hilfreich.

Mit dieser Sicherheit, die natürlich auch während der Behandlung so erlebt wird, wird schon der hartnäckigste Anteil der Ängste, die Schmerzerwartung, abgetragen. Dabei ist es für den ängstlichen Patienten wichtig, dass er entscheidet, ob und was wehtut. Auch, dass er jederzeit abbrechen kann. Der zukünftige Nicht-Angstpatient gibt das Tempo vor, mit der die Zahnsanierung fortschreitet und wie viel er sich schon pro Sitzung zumuten kann. Wir schlagen am Anfang ohnehin kleinere und überschaubare Füllungen vor (natürlich mit Betäubung).

Oder dieses schreckliche Dröhnen des Bohrers im Kopf. Unser Tipp: Schaffen Sie sich eine elektrische Zahnbürste an. Das Dröhnen im Kopf ist ähnlich, weil die Geräusche wie beim Bohren über die Gesichtsknochen ans Gehöhr weitergeleitet werden. Sie werden sich wundern, wie schnell Sie sich daran gewöhnen.

Drehen Sie dann Ihre Angst um!

Begrüßen Sie das Geräusch beim nächsten Bohren wie einen alten Bekannten. Nur die damit gekoppelte Schmerzerwartung macht das Dröhnen so bedrohlich. Und die ist unter Betäubung einfach unrealistisch, wie wir vorher versichert haben.

Vertrauen Sie darauf, dass wir Zahnärzte Betäubungskünstler sind. Keine anderen Ärzte haben soviel Übung bei Injektionen in hochsensiblen Bereichen wie die Zahnärzte. Es geht für Sie darum, die Angst-Spirale der Kindheit zu durchbrechen, weil sie für den Erwachsenen nicht mehr ins Leben passt. Stürzt es Sie etwa noch in eine existentielle Krise, wenn Sie sich das Knie anstoßen oder nicht gleich etwas bekommen, was Sie gerne hätten? Beim kleinen Kind ist das so, es schaut nicht über die unmittelbare Situation hinaus. Der Erwachsene hat andere Möglichkeiten und sollte sie nutzen. Warum nicht auch bei der Zahnbehandlung? Machen Sie es sich leichter und gehen Sie zum Zahnarzt, wenn kein akutes Problem anliegt. Dann eröffnen sich für alle Beteiligten Spielräume für ein behutsames Eingewöhnen.

Vereinbaren Sie jetzt Ihren persönlichen Beratungstermin!

Tel.: 09505 – 807558

Ihre Zahnärzte
Dr. Gerhard Herbst und Eva Monovska